HoGeSa-Demo in Köln – Gelungener Polizeieinsatz?

Am Sonntag den 26.10 versammelten sich rund 4000 Neonazis und extrem rechte Hooligans unter dem Label „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) vor dem Kölner Hauptbahnhof und marschierten anschließend in Form einer Demonstration durchs Kölner Kunibertviertel. Die von Anfang an aggressive Stimmung resultierte nach einer Eskalation am Ebertplatz in stundenlangen Ausschreitungen rund um den Kölner Hauptbahnhof, bei denen vierundvierzig Polizist_innen sowie Bürger_innen der Stadt Köln und Pressevertreter_innen verletzt wurden. Nur siebzehn rechte Gewalttäter_innen wurden in Gewahrsam genommen. Diese, in Relation zu der Masse an Straftaten die am Sonntag durch den rechten Mob begangen wurden, niedrige Zahl, sowie die Tatsache, dass es den Nazis möglich war das Areal rund um den Kölner Hauptbahnhof in ein Schlachtfeld zu verwandeln, kommt nicht zuletzt durch ein völlig desaströses Polizeikonzept zustande. Obwohl sich bereits Wochen zuvor über 7000 Teilnehmer_innen angekündigt hatten, verfolgte die Kölner Polizei eine absolut verheerende Deeskalationsstrategie und war nur mit rund 1000 Polizist_innen im Einsatz. Die rechte Szene feiert den bundesweit größten Neonaziaufmarsch als Erfolg.
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Am 26. Oktober nach Köln!

+++Passt am Sonntag bei der Anreise auf euch auf!+++
köln

Wann: 26.10.2014
Wo: Bahnhofsvorplatz vor dem Kölner Dom
Wer: Alle die keine Lust auf rechte Hooligans und Salafisten haben
Warum: Weil 3000 rechte Hooligans in Köln tendenziell eher uncool sind
Wie: laut und entschlossen (sowieso) und eventuell blockierend

Der menschenverachtende Terror des sogenannten Islamischen Staates (IS) gegen die kurdische Bevölkerung in Nordsyrien sorgte in den letzten Tagen und Wochen weltweit für Entsetzten. Gegen den IS und deren salafistische Unterstützer hier in Deutschland sind wir zusammen mit vielen kurdischen Menschen auf die Straße gegangen.

Doch nicht nur emanzipatorische und antifaschistische Kräfte ma-chen gegen den Salafismus mobil. Neonazis, Rechtspopulisten und Rassisten nutzen die berechtigte Wut gegen Salafisten gezielt, um ihre Ideologie zu verbreiten. Am 26.10.2014 will das von extrem rechten Hooligans und organisierten Neonazis ins Leben gerufenen Netzwerk „Hooligans gegen Salafisten“ (HOGESA) ein Treffen in Köln abhalten. Die Veranstaltung soll vor dem Kölner Dom stattfin-den – erwartet werden mehr als 1500 Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet. Wenn ihnen das gelingt, wäre es die größte extrem rechte Demonstration, die Westdeutschland seit Jahren erlebt hat.
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Am 18. Oktober nach Wuppertal

Demonstration „AZ bleibt an der Gathe“

Wann: 18.10.2014 15:00 Uhr
Wo: Kerstenplatz, Wuppertal
Wer: Alle die keine Lust auf Nazis haben
Warum: Weil Nazis kacke sind und das AZ an der Gathe cool
Wie: laut und entschlossen

Seit Ende August mobilisiert der Wuppertaler Kreisverband der neonazistischen Kleinstpartei „Die Rechte“ (früher „Nationale Sozialisten Wuppertal“) und inzwischen auch die NPD, zu einer „überparteilichen Kundgebung für ein nationales Jugendzentrum“ am 18.Oktober um 15:00 Uhr in Wuppertal. Auch der hiesige Ortsverband von Pro NRW wollte offenbar die Kundgebung unterstützen, bekam jedoch einen Dämpfer von der Parteiführung.
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Naziaufmarsch in Hamm am 03.10.2014

Am 03.10.2014 stellten sich die Mitglieder der „Jugend Antifa Ascheberg“, als Teil des „Werner Bündnis gegen Rechts“ erfolgreich dem, von der Partei „Die Rechte“ organisiertem, Naziaufmarsch in Hamm entgegen.
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