1. Mai – Nazifrei! Keine Nazis auf Bochums Straßen!

Was?: Naziaufmarsch verhindern
Wann?: 01.05.2016
Wo?: Bochum

Wir empfehlen euch von Ascheberg aus mit der RB50 um 11:49 Uhr nach Dortmund zu fahren und euch dort dem Anreisetreffpunkt Dortmunder Antifas um 12:30 Uhr am Nordausgang des Hbfs anzuschließen.

Alle Infos zur Vorabenddemo am 30.04 und zu Aktionen am 01.05 findet ihr auf https://antifabochum.noblogs.org/

Bochum

Wir als Jugend Antifa Ascheberg unterstützen den folgenden Aufruf der Antifas aus Bochum und möchten euch darum bitten am 01.05 gemeinsam mit uns nach Bochum zu fahren!

Unter dem Motto “Asylbetrug macht uns arm! Wir arbeiten, Fremde kassieren” möchte der Landesverband Nordrhein-Westfalen der NPD in Bochum aufmarschieren. Der Aufruf der Nazis besteht einerseits aus Hetze gegenüber Geflüchteten und andererseits aus Selbstmitleid gegenüber der deutschen Mehrheitsgesellschaft. Erwartet werden Nazis aus dem Umfeld der NPD, Die Rechte und den freien Kameradschaften.

In diesen Tagen, an denen Flüchtlingsheime brennen, Demagog*Innen durch die Länder ziehen und gegen Asylsuchende und Muslima hetzen, ist es um so wichtiger, sich gegen die Faschist*Innen gerade zu machen! Die verschwörungstheoretische und stumpfsinnige Argumentationspalette gegenüber Schutzsuchenden wird immer lauter. Der deutsche Mob tobt, er rast, rüstet und wappnet sich Hand in Hand mit dem Staat gegen die Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Armut fliehen. Dies geht mit einem erstarkten Nationalismus, der auch in der Mitte der Gesellschaft verwurzelt ist, einher. Doch ohne uns – lasst uns im Alltag Solidarität mit Geflüchteten zeigen und der NPD am 1. Mai auf der Straße entgegentreten.

Die NPD, besonders in NRW und mit ihr nicht zuletzt der Landesvorsitzende Claus Cremer, sind angeschlagen. Die Partei kämpft neben dem Verbotsverfahren mit starkem Mitgliederschwund. Zusätzlich ist sie in NRW tief zerstritten, was direkt auf die Führungsqualitäten von Cremer zurückzuführen ist. Der parteiinterne Druck auf Cremer steigt.
Deswegen ist dieser landesweite Naziaufmarsch besonders wichtig für ihn und die NPD-NRW. Ein Fiasko am 1. Mai würde die Nazistrukturen hart treffen.

Naziaufmarsch in BO? Das läuft nicht!
Seid ausgeschlafen und beteilligt euch an den vielfältigen Aktionen an diesem Tag!
1. Mai NPD-Aufmarsch verhindern!

Entschlossen, kämperisch, solidarisch!

Dorftour nach Dortmund – Den Naziaufmarsch verhindern!

Gemeinsamer Aufruf der Jugend Antifa Ascheberg, Antifa Werne und Autonome Antifa Lünen

In diesem Jahr wird einer unserer Schwerpunkte die Gegenaktivitäten gegen den sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ in Dortmund sein. Dieser Naziaufmarsch, der als Wanderpokal durch die Republik eiert und am 4. Juni 2016 vor unserer Haustür Halt macht, stellt einen Versuch dar, die verschiedenen Nazispektren (NPD, Die Rechte, Freie Kameradschaften, Der III. Weg, …) wieder näher aneinander zu bringen. Außerdem muss die zur Zeit angeschlagene rechte Szene in Dortmund beweisen, dass sie eines der zentralen Nazievents über die Bühne bringen kann. Bislang posaunen sie, ihren Aufmarsch in der Dortmunder Nordstadt durchziehen zu wollen – ob das klappt, darf bezweifelt werden. So oder so fallen uns genug weitere gute Gründe ein, im Juni nach Dortmund zu fahren und den Rechten den Tag zu ruinieren. Gemeinsam mit weiteren Gruppen aus dem sonst so „ruhigen Hinterland“ mobilisieren wir daher zu den Gegenprotesten. Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf des Antifaschistischen Arbeitskreises NoTddZ 2016. Mehr Infos unter http://dortmund.no-tddz.org/

„Tag der deutschen Zukunft“ in Dortmund? Gemeinsam blockieren, sabotieren,
verhindern!

Am 4. Juni 2016 soll (mehr…)

Brandanschlag am 09.01 in Ascheberg – Eine Zusammenfassung

In der Nacht vom 08.01 auf den 09.01 wurde in Ascheberg ein Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in der Bultenstraße verübt. Wir haben uns in den letzten Tagen näher mit dem Anschlag auseinandergesetzt und möchten euch eine kleine Übersicht der Ereignisse geben.

Zum Anschlag

Gegen 02:50 Uhr bemerkte eine Polizeistreife auf dem Weg nach Hebern den Feuerschein vor der Unterkunft und löschte den Brand mit einem Feuerlöscher. Brandursache war eine mit brennbarer Flüssigkeit gefüllte PET-Flasche die ca. 1m von der Hauswand entfernt stand. Zwar entstanden keine Schäden am Haus, allerdings wurden einige Äste einer an die Unterkunft angrenzende Tanne angebrannt. In den Presseberichten nicht erwähnt wurden kleine Böller, die rund um die Flasche gefunden wurden. Es ist allerdings unklar, ob diese im Zusammenhang mit dem Anschlag stehen. Dafür spricht die Tatsache, dass die Bewohner der Unterkunft zwischen 02:00 Uhr und 03:00 Uhr „Tock Tock Tock“ hörten von dem sie wach wurden. Sie erklärten sich diese Geräusche durch einen Defekt an der Elektrik ihrer Unterkunft. Diesen Verdacht äußerte einer von ihnen auch gegenüber den Polizisten, die 3 Minuten später die Unterkunft betraten um die Bewohner zu dem Feuer zu befragen.

Da die Bewohner (mehr…)

Abschiebeblockade in Herbern am 22.12

Rund 40 Menschen haben am Dienstagmorgen in Herbern gegen die geplante Abschiebung eines
24-jährigen Guineers protestiert. Durch eine Sitzblockade versuchten die Aktivist*innen und
Freund*innen des Betroffenen zu verhindern, dass der Mann nach Belgien überstellt werden konnte.

A. ist schwerkrank und sollte nach Belgien abgeschoben werden, obwohl er momentan in Deutschland therapiert wird. In Belgien wäre eine medizinsche Versorgung nicht gewährleistet.

Ca. 40 Mitglieder des „Bündnis gegen Abschiebung Münster“ und der Initiative „Abschiebestop Ruhr“ sowie zahlreiche Geflüchtete aus Herbern folgten unserem Aufruf und blockierten insgesamt 4 Eingänge zur Unterkunft, hängten Transparente auf und begleiteten die versuchte Abschiebung kritisch.

Die Ausländerbehörde fuhr gegen 06:10 Uhr an der Unterkunft vorbei und wartete anschließend beim nahe gelegenen Edeka auf einen Streifenwagen der Polizei. Nachdem die gegen 06:25 Uhr eingetroffenen Polizeibeamten vergeblich versuchten mögliche Organisator*innen der Aktionen bzw. „einen Verantwortlichen“ ausfindig zu machen, versuchten sie gemeinsam mit den Beamten der Ausländerbehörde eine der 4 Blockaden zu räumen.
Wie schon (mehr…)

Pogrome verhinder bevor sie stattfinden!

Update: geänderter Auftaktort: Burgplatz am Duisburger Rathaus

karte

Was?: Antifa Demo
Wann?: Montag 07.12.2015, 18:00 Uhr
Wo?: Burgplatz am Duisburger Rathaus (901-Haltestelle „Rathaus“)

Duisburg
Wir als Jugend Antifa Ascheberg unterstützen den folgenden Aufruf welcher aus der Autonomen Vollversammlung NRW hervorgegangen ist und möchten euch darum bitten am Montag gemeinsam mit uns nach Duisburg zu fahren!

Pogrome verhindern, bevor sie stattfinden

In ganz Deutschland finden seit Monaten verstärkt rassistische Mobilisierungen statt. Es kommt regelmäßig zu Demonstrationen und zu Angriffen auf Geflüchtete und deren Unterkünfte. Sowohl Neonazis, als auch andere Rassist*innen vernetzen sich, mobilisieren und greifen an. In verschiedenen Städten kam es schon zu pogromartigen Übergriffen. Der gesamte Diskurs über eine angebliche „Flüchtlingskrise“ in Deutschland ist rassistisch geprägt. Hochburg von rassistischer Mobilisierung in NRW ist wieder mal (mehr…)

Hogesa 2.0 verhindern!

Was?: Antira Demo & Hogesa 2.0 verhindern
Wann?: 24.10.2015 / 25.10.2015
Wo?: Köln

Feuerlöscher
Wir als Jugend Antifa Ascheberg unterstützen den folgenden Aufruf des Antifa AK Köln und möchten euch darum bitten am 24/25.10.2015 gemeinsam mit uns nach Köln zu fahren!

Zwischen Januar und August 2015 wurde nahezu täglich in der Bundesrepublik Deutschland ein Anschlag auf ein Flüchtlingsheim verübt. Dieser Satz steht für sich allein. Es muss kein Aufruf mehr folgen, um zu handeln. Dieser Fakt ist eine Illustration der absoluten Notwendigkeit, die Zustände, die ihn hervorbringen, aufzuheben.
Die Bürgerkriege des Nahen Osten erzeugen Fluchtbewegungen, die Tausende das Leben kosten. Sie gehen auch auf geo-strategische Interventionen europäischer Staaten zurück.
Diese Kriege werden begleitet von der unerträglichen Einsicht, dass die ertrinkenden Flüchtlinge vor den Mörderbanden dieser Welt ihr nacktes Leben nur retten konnten, um woanders einen sinnlosen Tod zu sterben. Dies ist der alltägliche Wahnsinn eines Systems, das Armut und Krieg ebenso produziert wie Zahnbürsten. Dieser Aufruf entstand in einem Land, welches sich stets in einem Freudentaumel der Selbstvergewisserung befindet, wenn es dem Rest des Kontinentes, auch aufgrund des eigenen Imperialismus, abgrundtief dreckig geht. Gleichzeitig führen die angestiegenen Zahlen von Geflüchteten in den Zeitungen unausweichlich dazu, dass penibel gerechnet wird, um abzuprüfen, ob (mehr…)

Naziaufmarsch in Hamm (Westf.) am 03.10 verhindern!

Was?: Naziaufmarsch in Hamm (Westf.) verhindern
Wann?: 03.10.2015, 12:00 Uhr
Wo?: Hamm (Westf.)

03.10 Hamm
Wir als Jugend Antifa Ascheberg unterstützen den folgenden Aufruf gegen den Naziaufmarsch in Hamm und möchten euch darum bitten am 03.10.2015 gemeinsam mit uns nach Hamm zu fahren!

Unter dem Titel „Masseneinwanderung und Asylmissbrauch stoppen!“ wollen erneut Neonazis am 03. Oktober in Hamm aufmarschieren. Was passiert, wenn solche Parolen unkommentiert gelassen werden, zeigt sich derzeit wieder an den Zuständen , die in Deutschland und Europa herrschen.

Auf die rassistische Hetze von PEGIDA und Co anfang diesen Jahres reagierten große Teile der Politik und Bevölkerung mit (mehr…)

No Love For Haters 2015 – Demo gegen rechte Strukturen

Was?: Demonstration gegen rechte Strukturen
Wann?: 22.08.2015 12:00 Uhr
Wo?: Hauptbahnhof Paderborn

Paderborn

Wir als Jugend Antifa Ascheberg unterstützen den folgenden Aufruf des Paderborner Bündnis gegen Rechts und möchten euch darum bitten am Samstag den 22.08 gemeinsam mit uns gegen rechte Strukturen in Paderborn und anderswo zu demonstrieren.

Seit 3 Jahren gehen wir in Paderborn gegen rechte Strukturen auf die Straße und dennoch bleibt die Stadt Anlaufpunkt für rechtsradikale Gruppen:

Die völkisch-nationalistische „Identitäre Bewegung“ hat nun ihren deutschlandweiten Hauptsitz (mehr…)

Gemeinsam gegen Rassismus und rechte Gewalt!

Was?: Gemeinsam gegen Rassismus und rechte Gewalt demonstrieren
Wann?: 13.06.2015, 13:00 Uhr
Wo?: Kerstenplatz, Wuppertal-Elberfeld

Solidarität mit dem Opfer des lebensgefährlichen Messerangriffs durch HoGeSa-Nazis!
Solidarität mit allen Opfern rassistischer Gewalt!
Gegen eine Täter-Opfer-Umkehr!

Demo

Wir als Jugend Antifa Ascheberg unterstützen den folgenden Aufruf und möchten euch darum bitten am Samstag den 13.06 gemeinsam mit uns gegen Rassismus und rechte Gewalt zu demonstrieren!

Am 11.04.2015 wurde ein Antifaschist mit türkischem Migrationshintergrund vor dem Autonomen Zentrum mit zahlreichen Messerstichen in den Rücken und zusätzlich mit stumpfer Gewalt lebensgefährlich verletzt. Die brutalen Angreifer waren HoGeSa-Nazis. (mehr…)

Versuchte Abschiebeblockade in Lüdinghausen

Am Montag, 11. Mai 2015, fanden sich ca. 36 Aktivist*innen vor einer Flüchtlingsunterkunft in Lüdinghausen ein, um die Abschiebung ihres Freundes Suiney zu verhindern.

Haupteingang

Suiney ist aus Mali nach Italien geflohen und lebte seit einem halben Jahr in Lüdinghausen.
Die Abschiebung nach Italien bedeutet für ihn eine ungewisse Zukunft, da er dort wenig bis keine Chancen auf materielle bzw. finanzielle Unterstützung hat.
Im Vorfeld der Abschiebung wurde er bestmöglich von Helfer*innen auf ein Leben in Italien vorbereit. Papiere und Texte wurden auf Italienisch übersetzt, Kontakte in Italien wurden hergestellt.
Es wurde veranlasst, dass ein Arzt ihn während seiner Abschiebung begleitet, da Suiney schwer traumatisiert ist. Aufgrund seiner traumatischen Erfahrungen hat Suiney eine Reiseunfähigkeitsbescheinigung, durch die seine Abschiebung bis auf einen Tag vor Ende der Dublin-Frist hinausgezögert werden konnte.

Um diese Abschiebung zu verhindern fanden sich ca. 36 Aktivist*innen, aus Lüdinghausen, dem Kreis Coesfeld, Münster und dem Ruhrgebiet vor Suiney´s Unterkunft ein. Sie bildeten eine friedliche Sitzblockade vor dem Eingang des Gebäudes und dem Gartentor.

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